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Wie funktioniert Storytelling in 2020?

Was ist Storytelling? Und wie kann ich es für mein KMU nutzen?

Inhaltsverzeichnis

Sebastian Proprenter

Autor: Sebastian Proprenter
Position: Geschäftsführer
Aktualisiert: 02.01.2020

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Einführung

Was ist Storytelling im Detail?

Wie definiert man diese Art der Kommunikation und was unterscheidet sie von anderen Arten der Kommunikation?

Und am wichtigsten: Was sind die Erfolgsbausteine einer guten Geschichte?

Keine andere Kommunikationsdisziplin wurde in den letzten Jahren so durcheinander geschüttelt wie PR und Marketing. Schlagworte wie emotionales Scriptwriting, Video, Youtube, Gamification, Sharability, Engament haben immer mehr an Bedeutung gewonnen. Wir sind hypervernetzt, multimedial und vorallem immer and always online.

Die Folge wir werden ständig überschwemmt mit Informationen. Ständig Nachrichten, Emails, Statusupdates…und anstatt mehr zu wissen schränkt sich unser Informationshorizont ein. Wir versuchen zu filtern und mehr und mehr auszublenden um uns noch konzentrieren zu können. Deshalb wird es immer wichtiger für KMU´s sich mit Hilfe von Corporate Identity bei der gewünschten Zielgruppe zu platzieren.

Die durchschnittliche Konzentrationsspanne liegt heute bei 7 Sekunden, damit sind wir eine Sekunde länger konzentriert als ein Goldfisch…wenn man Clickbait Artikeln auf Facebook glauben schenken darf.

Es ist wahr dass es immer schwieriger wird die Aufmerksamkeit der Kunden, ja sogar der eigenen Mitarbeiter zu gewinnen und zu ihnen mit Informationen durchzudringen.

Kommunikation ist vor allem eines: Überzeugungsarbeit

Die durchschnittliche Konzentrationsspanne liegt heute bei 7 Sekunden, damit sind wir eine Sekunde länger konzentriert als ein Goldfisch…

Sie wollen die Aufmerksamkeit ihres Publikums wecken, sie über etwas informieren und gleichzeitig motivieren, etwas zu tun.

Und das ist es auch, was Marketing und Öffentlichkeitsarbeit ausmacht.

Rational oder emotional?

Als Kommunikator haben wir 2 Möglichkeiten: Rationale Überzeugungsarbeit und Emotionale Überzeugungsarbeit.

Wir sprechen von rationaler Überzeugungsarbeit wenn wir unser Gegenüber mit Daten, Fakten und ausgefeilten Argumentationslinien und logischen Schlussfolgerungen überzeugen. Bewusster und intellektueller Prozess. Dieser Prozess spricht unsere linke, logisch denkende Gehirnhälfte an. Und das ist noch viel wichtiger. Rationale Überzeugungsarbeit funktioniert nur dann wenn der Sender und der Empfänger der Kommunikation gleiche Interessen, Vorstellungen und Werte teilen. Bei einem Skeptiker werden sie nur schwer mit Fakten überzeugen. Je mehr Daten Sie präsentieren desto skeptischer wird er in der Regel werden. Er blockiert, vielleicht sogar die gesamte Kommunikation. Rationale Kommunikation funktioniert nur wenn beide Seiten gewillt sind die gleiche Aufmerksamkeit und auch Zeit in die Kommunikation zu stecken.

Wir sind das beste Beispiel für dieses Beispiel. Du liest diesen Text weil du ein Interesse am Storytelling hast. Daher bist du auch offen für meine rationalen Argumente. Wir beide teilen das Interesse an diesem Thema, daher funktioniert hier rationale Kommunikation.

Doch mit wie vielen Zielgruppen haben wir nicht diese komfortable Situation. Konsumenten sind oft mit rationalen Informationen überfordert. Sie haben wenig Zeit, sind im Stress, ihre Aufmerksamkeitsspanne ist extrem niedrig.

Rationale Kommunikation funktioniert nur wenn beide Seiten gewillt sind die gleiche Aufmerksamkeit und auch Zeit in die Kommunikation zu stecken.

Hier kommt die Emotionale Überzeugungsarbeit ins Spiel. Emotionale Kommunikation ist ein unterbewusster und intuitiver Prozess. Hier sprechen wir nicht nur die linke, logische Gehirnhälfte unseres Publikums an sondern involvieren deren gesamtes Gehirn. Vor allem auch die visionäre, gefühlsbetonte rechte Hälfte.

Emotionale Kommunikation wie Geschichten, Bilder aber auch Musik arbeiten mit Techniken wie Immersion und Identifikation. Geschichten laden den Empfänger ein, eine andere Welt kennenzulernen. Und darin einzutauchen, nur für einen kurzen Moment. Der Zuhörer identifiziert sich mit der dargestellten Situation. Und der Hauptperson der Geschichte. Er versetzt sich in die Rolle des Helden und ist damit unwillkürlich mittendrin in der Geschichte.

Emotionales Storytelling ist spielerisches Lernen und spielerische Konzentration. Es ist nicht anstrengend.

Oder sie kommunizieren emotional. Das heißt, Sie wecken Gefühle, begeistern und stimulieren.

Emotional Storytelling

Emotionales Storytelling

Emotionales Storytelling ist spielerisches Lernen und spielerische Konzentration. Es ist nicht anstrengend für Zuschauer.

Oder sie kommunizieren emotional. Das heißt, Sie wecken Gefühle, begeistern und stimulieren.

 

All dies sind Gründe warum heute alle über Storytelling sprechen. Denn genau dieser Effekt kann helfen Konsumenten in dieser hektischen und stressigen Welt überhaupt noch anzusprechen. Geschichten schaffen es auch heute noch ein großes Publikum zu begeistern. Denken wir an Harry Potter, Herr der Ringe oder Game of Thrones.

 

Doch es gibt noch weitere Gründe die für den Einsatz von Storytelling sprechen. In der Vergangenheit setzten besonders PR-Leute stark auf rationale Argumentation. Und vor allem auf Text, viel Text.

Text ist selbstverständlich notwendig für neue Produkte und Prozesse oder Teilzielgruppen wie Fachjornalisten ist diese Form der Kommunikation auch immer noch wichtig. Und richtig

 

Doch ein Großteil der neuen Medienlandschaft sieh längst so aus: BILDGEWALTIG

 

Facebook, Instagram…man sieht schon auf den ersten Blick den Unterschied. Blogs die einst als textlastiges Tagebuch starteten, sind heute bunte Bilderbögen. Bilder haben den Platz von Text eingenommen. Und hinter jedem Bild steckt…man ahnt es schon, meist eine Geschichte.

 

Wir stecken mitten in einer der größten Veränderungen des Kommunikations- und Informationsverhaltens, sowie auch der Medienlandschaft seit Erfindung des Buchdrucks. Viele sprechen heute über Social Media und Communities , Dialogkommunikation und neue technische Möglichkeiten im Netz. Gerade Marketing Profis und Unternehmen sehen sich aber Veränderungen gegenüber die viel tiefgreifender sind.

 

Kommunikation wandelt sich massiv. Sie geht verstärkt weg vom Text und hin zum Bild, und dieser Visual Turn, hat selbstverständlich damit zu tun, dass es Bildern gelingt, den Informationsüberfluss leichter zu durchbrechen.

 

Bilder wirken schneller; sind einfacher zu rezipieren. Neurowissenschaftler gehen davon aus das wir Bilder 60.000 mal schneller rezipieren und verarbeiten als Text. Bilder stehen heute dank Smartphone viel leichter zur Verfügung, und sie funktionieren international.

 

Ein gutes Bild wird in aller Welt verstanden egal welche Sprache man dort spricht. Mit einer Verschiebung von Text zu Bild geht auch gleichzeitig eine Verschiebung von Information zu Emotion einher. Denn jedes Bild transportiert viel mehr als nur Information.

 

Ein einfacher Vergleich von Text und Bild soll das verdeutlichen…

 

Fazit

Bilder sagen mehr als tausend Worte.

Bilder transportieren mehr als nur Informationen, sondern auch das Gefühl, dass mit dem Gesehenen mitgeteilt wird.

Und schließlich geht noch ein weiterer Wandel von statten. Wo früher Ankündigungskommuniktation herrschte, also Pressemitteilungen, die ein neues Produkt präsentieren, Werbespots, die die aktuellsten Angebote ankündigen, sehen wir heute eine Verschiebung in Richtung Story.

Denn Geschichten kreieren Bilder. Tatsächlich in Form eines Fotos oder Videos oder mental. Den Geschichten, das ist Kino im Kopf, Information und Emotion.

Wenn du mehr über Storytelling, Video Marketing, Social Media und Webdesign erfahren willst schau auf nextlevelmedia.at vorbei.

LG Sebastian

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Sebastian Proprenter
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